Ausgebaut aus der alten Schule tragen Ziegel noch den Takt der Pausenglocke in ihrer rauen Haut. In der Wartezone des Bürgerbüros erzählen sie still von Lernwegen, Umwegen und Chancen. Besucher berühren die Wand, atmen durch, und Gespräche gehen spürbar respektvoller los.
Bretter aus Hallenböden, tief geölt, zeigen Linien früherer Spiele. Als Sitznischen im Lesesaal schaffen sie leise Energie, ohne zu dröhnen. Wer Platz nimmt, spürt Bewegungsfreude und Disziplin zugleich, eine Mischung, die Konzentration fördert und Generationen verbindet, ganz ohne große Worte.
Ausgemusterte Verkehrsschilder werden zu robusten Tischplatten und Wegweisern im Foyer. Ihre Kratzer erinnern an Wege, die zusammen gefunden wurden. Neue Piktogramme werden gelasert, doch die alten Reflexe blitzen humorvoll auf und lassen Orientierung, Sicherheit und Nachbarschaft als gemeinsames Versprechen wirken.